Mit meinem Tier zum Zahnarzt

Nach einer gründlichen Allgemeinuntersuchung kann ein erster Überblick über eine bestehende Zahnproblematik gewonnen werden. Eine genaue Diagnostik ist beim Tier nur in Vollnarkose möglich. Hierzu wird in der Regel zuerst eine gründliche Zahnreinigung und Desinfektion der Maulhöhle durchgeführt, bevor die Zahnkronen untersucht und die Zahnfleischtaschen sondiert werden können.
Die Maulhöhle ist erst in Narkose komplett einsehbar und einer genauen Untersuchung zugänglich.

Da nur etwa 40% des Zahnes von aussen eingesehen werden können (60% des Zahnes befinden sich im Kieferknochen) werden Röntgenaufnahmen von Zahn und/oder Kiefer erstellt, um an Hand der Aufnahmen eine genaue Aussagen über die Zahnerkrankung machen zu können.

Röntgen und Narkose: so schonend wie möglich

Da es sich bei unseren Zahnpatienten häufig um ältere Tiere handelt und Zahnbehandlungen oft lange dauern legen wir viel Wert auf ein schonendes Narkosemanagement. Nach der Behandlung kommen unsere Patienten in die Aufwachstation und können, wenn keine längere Überwachung notwenig ist, meist am selben Tag von Ihnen angeholt werden.
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Nach Auswertung aller Befunde erstellen wir die exakte Diagnose und einen Behandlungsplan für Ihr Tier. Die erhobenen Befunde und Therapieoptionen werden mit Ihnen auf Wunsch (in der Regel telefonisch) vor der eigentlichen Behandlung besprochen, die Abgabe eines Kostenvoranschlages erfolgt erst nach Behandlungsplanung.

Kosten einer Tierzahnbehandlung >>>